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Filmische

Initiative

Leipzig

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Aktuelle Studien zur sozialen Lage von Künstlerinnen und Künstlern zeigen, dass nur jede/r Zehnte von Einnahmen lebt, die durch Kunstwerke erzielt werden. Die durchschnittliche Rentenerwartung fällt mit 357 Euro im Monat sehr gering aus. Wie auch in anderen Berufen gibt es eine „Gender Pay Gap“: Das durchschnittliche Einkommen von Frauen liegt bei 8.390 Euro und damit 28 Prozent unter dem der männlichen Kollegen (11.662 Euro).

Die GRÜNE Landtagsfraktion Sachsen - saxgruen setzt sich für die Stärkung von Frauen in der Kunst- und Kulturförderung, eine Erhöhung des Frauenanteils an Kunsthochschulen, Ausstellungsbeteiligungen sowie für eine Unterstützung von Vernetzung und Beratung ein.

Zum Auftakt des Abends wird der Film „She works hard" von Kathrin Lemcke gezeigt. Er setzt bei der Vision an. Der entfremdeten Arbeit wird ein Konzept entgegengesetzt, bei der Produktion und Reproduktion nicht mehr getrennt sind, und Menschen sich als selbsttätige Wesen erleben. Der Film thematisiert veränderte Arbeitsbedingungen durch Zunahme digitaler Kunst bzw. Computer als Arbeitsmittel. Gleichzeitig gestaltet sich der Kunstbegriff weniger produkt- als prozessorientiert. Im inszenierten Dokumentarfilm kommen verschiedene Kunstschaffende um einen Lichttisch zusammen und sprechen über ihre Vorstellungen zu neuen Organisationsformen, um Vereinzelung entgegen zu wirken und Synergieeffekte zu nutzen.

Im anschließenden Gespräch wird erörtert, welche politischen Weichenstellungen notwendig und möglich sind, um die sozialen Bedingungen speziell für Künstlerinnen zu verbessern und welche Ansätze von Künstlerinnen selbst kommen.

27.2.2019